Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie alle Antworten auf Fragen, die uns häufig gestellt werden.

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Defibrillator (AED)

Was ist ein AED?

Ein automatisierter externer Defibrillator (AED) ist ein medizinisches Gerät zur Behandlung von defibrillierbaren Herzrhythmusstörungen durch Abgabe von Stromstössen. Im Gegensatz zu Defibrillatoren aus dem Rettungsdienst oder Kliniken sind AEDs wegen ihrer Bau- und Funktionsweise besonders für Erste Hilfe durch Laienhelfer geeignet.

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Wie viel kostet ein Defibrillator?

Der Kaufpreis für einen Defibrillator (AED) für Laien liegt bei CHF 1700.- bis CHF 3700.-, die Kosten für die regelmässige Erneuerung von Batterien und Elektroden belaufen sich auf insgesamt CHF 30.- bis CHF 100.-  pro Jahr.

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Wie viel Ampere hat ein Defibrillator?

Die Stromimpulse von Defibrillatoren unterscheiden sich leicht von Hersteller zu Hersteller. Als Mittelwerte gelten Anfangsströme von etwa 20 bis 30 Ampere (A).

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Wie viel Volt hat ein Defibrillator?

Die Stromimpulse von Defibrillatoren unterscheiden sich leicht von Hersteller zu Hersteller. Als Mittelwerte gelten Spannungen zwischen 1.000 und 2.000 Volt (V).

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Wie viel Energie (Joule) hat ein Defibrillator?

Die Stromimpulse von Defibrillatoren unterscheiden sich leicht von Hersteller zu Hersteller. Als Mittelwerte gilt eine Energie von 150 bis 360 Joule (J) bei Erwachsenen.

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Was bedeutet biphasischer Defibrillator?

Ein moderner Defibrillator arbeitet biphasisch (mit zwei Phasen). Das bedeutet, dass während der Defibrillation die Spannung zwischen den beiden Elektroden wechselt. Aus dem Pluspol wird ein Minuspol und umgekehrt. Der Polwechsel spart Energie und gewährleistet einen effektiven Einsatz des Defibrillators. Ein biphasischer "Defi" schont das Herz und auch die Haut durch den geringeren elektrischen Strom.

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Wie funktioniert ein Defibrillator (AED)?

Ein Defibrillator verfügt über eine spezielle Technik. Der zentrale Bestandteil eines Defibrillators ist ein Kondensator, der die elektrische Energie speichert. Über zwei Elektroden, die am Oberkörper angebracht werden, wird dem Patienten ein starker Stromstoss verabreicht. Dieser stimuliert die meisten Herzmuskelzellen gleichzeitig und unterbricht so das Flimmern. Das Herz wird sozusagen «neu gestartet» und kann nun wieder regelmässig schlagen.

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Halb- oder Vollautomat?

Heutzutage sind halb- oder vollautomatische Defibrillatoren (AED) auf dem Markt erhältlich. Welche Art von AED ist denn besser? Über die Vorteile und Nachteile eines Voll- oder Halbautomaten wird rege diskutiert und die Meinungen sind vielfältig.

 

Halbautomat

Ein halbautomatischer Defibrillator verfügt über eine Schocktaste. Das heisst, die Schockabgabe kommt vom Ersthelfer mit einem Druck auf die Schocktaste. Ein AED entscheidet selbstständig, ob eine Defibrillation (Stromabgabe) nötig ist, womit ein „versehentliches Auslösen“ durch den Ersthelfer unmöglich ist.

 

Vollautomat

Bei einem vollautomatischen Defibrillator erfolgt nicht nur die Entscheidung automatisch, ob ein Schock nötig ist, sondern auch dessen Abgabe. Der Schock wird automatisch abgegeben („3, 2, 1 Schock wird abgegeben“) – es muss folglich keine Schocktaste mehr gedrückt werden.

Laut den neusten Empfehlungen des Europäischen Wiederbelebungsrates ERC ist die Verwendung von vollautomatischen Defibrillatoren schnell und sicher. In einer Studie konnte aufgezeigt werden, dass ungeschulte Personen mit einem vollautomatischen Defibrillator weniger Fehler machen als mit einem halbautomatischen. 

Welche Art von AED ist nun für Sie besser? Gerne beraten wir Sie, um in Ihrer individuellen Situation die richtige Entscheidung zu treffen. 

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Wie wechselt man die Batterie beim Defibrillator (AED)?

Tauschen Sie die Batterie unverzüglich aus, sobald der Defibrillator auf eine schwache Batterie hinweist. 

Nehmen Sie vor dem Einsetzen neuer Batterien den alten Batteriesatz komplett aus dem Gerät und entsorgen Sie die Batterien. Verwenden Sie ausschliesslich Batterien des Produktherstellers, die für die Verwendung mit ihrem Defibrillator vorgesehen sind. Legen Sie die neue Batterien in das Batteriefach ein. Verwenden Sie keine alten Batterien. 

Brauchen Sie Hilfe? Rufen Sie uns an unter 055 460 22 44

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First Responder

Was sind First Responder?

First Responder - also die «Erstantwortenden» - sind geschulte Ersthelfende, die bei einem plötzlichen Kreislaufstillstand von der Notrufzentrale 144 aufgeboten werden, um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken.

Ein First Responder befindet sich in unmittelbare Nähe des Ereignisses und ist innert wenigen Minuten nach Eingang des Notrufes vor Ort. Der First Responder ist in der Lage, artgerechte Herzdruckmassage und im gegebenen Fall, Beatmungen durchzuführen sowie unmittelbar mit einem Laiendefibrillator (AED) zu defibrillieren.

 

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Herz

Was ist ein Kreislaufstillstand?

In der Schweiz stirbt pro Stunde ein Mensch am plötzlichen Kreislaufstillstand. Bei einem plötzlichen Kreislaufstillstand kommt es häufig zum sogenannten «Herzkammerflimmern», und das Opfer bricht unvermittelt und teilweise ohne jede Vorwarnung zusammen. Es verliert das Bewusstsein und hört umgehend auf zu atmen – ab jetzt zählen Minuten und rennt die Zeit für die Lebensrettung! Ab diesem Moment bekommen Hirn und Organe keine Zufuhr an Blut und Sauerstoff mehr. Eine Rettung hängt nun von der sogenannten Überlebenskette ab. Diese kann durch jeden und jede eingeleitet werden! Bestmögliche Vorbereitungen auf eine Hilfe bei plötzlichen Kreislaufstillstand können mit Sensibilisierung, Schulung und einem Defibrillator (AED) geschaffen werden.

 

Wie erkenne ich einen Kreislaufstillstand?

Ein Kreislaufstillstand kann sich ohne vorherige Anzeichen einstellen. Häufig jedoch gehen ihm ein Herzinfarkt oder eine Herzrhythmusstörung voraus.

 

Anzeichen für einen Kreislaufstillstand sind:

  • Der Betroffene fällt um oder sinkt im Stuhl zusammen.
  • Der Betroffene reagiert nicht auf lautes Ansprechen und Schütteln.
  • Der Betroffene atmet nicht.

 

Wie gehe ich bei einem Kreislaufstillstand vor?

  • Alarmieren Sie den Notruf 144.
  • Fordern Sie einen Defibrillator (AED) an.
  • Starten Sie umgehend mit Herzdruckmassage: Das sollten 100-120 Stösse pro Minute sein, 5-6 cm tief bzw. ein Drittel an Tiefe gemessen am Brustkorbdurchmesser bei Kindern. Der Druckpunkt muss in der Mitte des Brustkorbes liegen, gefolgt von zwei Beatmungsstössen (falls möglich).
  • Sobald der Defibrillator vorhanden ist, folgen Sie den Anweisungen des Gerätes. Ein Stromstoss innerhalb von den ersten 3-5 Minuten steigert die Überlebenschancen um 50-75%.
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Was ist ein Herzinfarkt?

Verschliesst sich ein Herzkranzgefäss fast oder ganz, wird die Durchblutung des Herzmuskels stark gestört. Man spricht von einem akuten koronaren Ereignis (Herzinfarkt und oder Angina pectoris).

Was mache ich, wenn jemand Brustschmerzen hat?

Bei heftigem Druck mit beengenden oder stechenden Schmerzen in der Brust (Dauer länger als 15 Minuten), oft verbunden mit Atemnot und Todesangst gehen Sie folgendermassen vor:

  • Alarmieren Sie den Notruf 144.
  • Lagern Sie den Herzinfarktpatienten mit leicht angehobenem Oberkörper.
  • Öffnen Sie enge Kleider.
  • Bitten Sie eine weitere Person, die Ambulanz einzuweisen, während Sie beim Betroffenen bleiben und ihn beruhigen.
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